Jetzt bewerben für den 4. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe

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Leipzig, 20. Mai 2019 – Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe schreibt zum vierten Mal den „Deutschen Medienpreis Depressionshilfe“ aus. Damit werden herausragende Medienbeiträge ausgezeichnet, die einem breiten Publikum anschaulich und kompetent von der Erkrankung Depression sowie deren Behandlungsmethoden berichten. Im Fall der Berichterstattung zu Suiziden wird ein besonderes Augenmerk auf eine sachgerechte Form der Darstellung gelegt, um Nachahmungseffekte zu verhindern.
Der alle zwei Jahre verliehene Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird über alle Mediengattungen hinweg verliehen. Einreichen können Autoren und Redaktionen, deren journalistischer Beitrag zwischen dem 2. Mai 2017 und dem 1. Mai 2019 in einem deutschsprachigen Medium der Publikumspresse (Print/Online, Radio, TV) veröffentlicht wurde. Die Einreichungsfrist läuft ab sofort bis 30. Juni 2019. Eine Einreichungsgebühr wird nicht erhoben. Eine namhafte Jury mit Persönlichkeiten aus Journalismus und Medizin wird unter dem Vorsitz von Harald Schmidt die eingereichten Beiträge begutachten.
Die Intention des Preises beschreibt Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, wie folgt: „Die Depression ist in den letzten Jahren stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Trotzdem wird sie noch oft mit einer Reaktion auf schwierige Lebensumstände verwechselt und nicht als das gesehen, was sie ist: eine eigenständige, schwere Erkrankung, die jeden treffen kann und gut behandelbar ist. Mit dem gestifteten Preis wollen wir zur medialen Auseinandersetzung anregen und Journalisten würdigen, die dieses gesellschaftlich wichtige Thema in sachgerechter Weise einer breiten Öffentlichkeit nahebringen.“
Die besten Beiträge rund um das Thema Depression werden im Rahmen des 5. Deutschen Patientenkongresses Depression am 21. September 2019 im Gewandhaus zu Leipzig u.a. vom Stiftungs-Schirmherrn und Entertainer Harald Schmidt gekürt.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Heike Friedewald
Pressereferentin
Tel.: 0341/22 38 74 12
presse@deutsche-depressionshilfe.de

idw 2019/05