Wie wirken Kopfschmerztabletten, um Kopfschmerzen zu lindern?

Wie wirken Kopfschmerztabletten, um Kopfschmerzen zu lindern?

Kopfschmerzen können uns ganz schön auf Trab halten. Der Spannungskopfschmerz ist dabei mit das häufigste Symptom einer verkrampften Haltung bei Stress, Druck oder anderen psychischen Belastungen. Gut, wenn man weiß, welche alternativen Methoden es zur Behandlung von Kopfschmerzen gibt. Aber nicht immer kann man wechselduschen oder eine Fußreflexzonenmassage durchführen. Immerhin treten Kopfschmerzen meistens dann auf, wenn wir unterwegs sind, zum Beispiel auf der Arbeit oder am Wochenende auf einem Ausflug. Kopfschmerzen sind immer ungünstig und passen nicht in den Tagesablauf. Oft muss es schnell gehen. Denn je länger wir mit der Behandlung der Spannungskopfschmerzen warten, desto schlimmer werden die Schmerzen. Das kann hin gehen bis zur Übelkeit mit Erbrechen und Kreislaufbeschwerden. Kopfschmerzen können uns völlig ausschalten.

Wir werfen mal einen Blick auf die Medikamente, die man gegen Kopfschmerzen einnehmen kann. Auch mit Hinblick auf die individuelle Wirkungsweise. Oder wissen Sie aus dem Stegreif, was die Unterschiede zwischen Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen sind? Meistens nehmen wir das, was gerade zur Hand ist. Wenn Sie Kopfschmerztabletten aber gezielt einsetzen, profitieren Sie eher davon. Außerdem bleibt am Ende noch die Frage: Was hilft gegen Kopfschmerzen ohne Tabletten? Einige Dinge sind bereits erwähnt worden. Werfen wir da doch direkt mal einen Blick drauf.

Bevor wir zu Medikamenten greifen – Behandlung von Kopfschmerzen ohne Tabletten

Kopfschmerz ist eines der häufigsten Symptome, wenn es uns schlecht geht. Egal ob körperlich oder psychisch. Auch ein Mangel in unserer Lebensweise äußert sich unter anderem in Form von Kopfschmerzen. Wenn wir Tabletten gegen Kopfschmerzen einnehmen, beseitigen wir damit den Schmerz. Aber dieser wird in unregelmäßigen Abständen immer und immer wieder kommen, wenn sich an den Grundvoraussetzungen nichts ändern. Was Sie tun können, um dem Kopfschmerz entgegenzuwirken ist folgendes:

  • Trinken Sie den Tag über ausreichen. Bei akuten Schmerzen gleich einen halben Liter in Kombination mit etwas Salzigem.
  • Verringern Sie den Stress. Gönnen Sie sich in der akuten Situation eine Ruhepause. Gehen Sie spazieren oder meditieren Sie. Verringern Sie die Reize, die auf Sie eindringen. Gerade in der Anfangsphase eines Kopfschmerzes kann das hilfreich sein.
  • Wechselduschen (warm/kalt) fördern die Durchblutung. Genau wie ein kaltes Fußbad oder Fußreflexzonenmassage.
  • Massieren Sie Ihre Schläfen mit ätherischen Ölen wie Minzöl, Lavendelöl oder japanischem Heilöl.
  • Geben Sie auf lange Sicht das Rauchen auf, trinken Sie weniger oder keinen Alkohol, ernähren Sie sich gesünder und bewegen Sie sich an der frischen Luft. Das sind grundsätzliche Maßnahmen, um die eigene Gesundheit zu erhalten und zu fördern.

Die häufigsten Kopfschmerzmittel und ihre Wirkungsweisen

Vorab: Wenn Sie bei Kopfschmerzen Tabletten einnehmen, müssen Sie herausfinden, welche Schmerztabletten davon für Sie am besten geeignet sind. Schließlich reagiert jeder ein bisschen anders auf die Inhaltsstoffe. Einige profitieren auch viel mehr von alternativen Behandlungsmethoden als von Schmerzmitteln in Form von Medikamenten. Aber was Sie auch tun: Tun Sie es achtsam und nicht nebenbei, wenn Sie langfristig Erfolg haben wollen.

Paracetamol

Den Wirkstoff Paracetamol (PCM) gibt es schon seit vielen Jahren und wird weltweit verwendet. Eingesetzt wird Paracetamol bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, kann also gerade zu Beginn des Kopfschmerzes gut helfen. Zudem hat dieser Wirkstoff eine fiebersenkende Wirkung, weshalb er oft bei kleinen Kindern eingesetzt wird und gut verträglich ist. Paracetamol wird in der Leber abgebaut. Wenn Sie also Kopfschmerzen durch einen sogenannten „Kater“ haben, sollten Sie nicht darauf zurückgreifen, weil auch der Alkohol in der Leber abgebaut wird. Nebenwirkungen gibt es kaum, eine Überdosierung kann jedoch lebensgefährlich sein und zu schweren Leberschäden führen.

Ibuprofen

Auch Ibuprofen wird bei leichten bis mäßig starken Schmerzen eingesetzt und findet ebenfalls häufig Anwendung. Er hilft außerdem, wenn gleichzeitig eine Entzündung im Körper vorliegt und ist in den meisten Fällen gut verträglich. Allerdings können Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Magenschmerzen eintreten. Vor allem dann, wenn das Medikament auf nüchternen Magen eingenommen wird. Ibuprofen ist für Kinder nur nach Rücksprache mit dem Arzt zu geben.

Acetylsalicylsäure

Acetylsalicylsäure ist das wohl bekannteste Mittel gegen Kopfschmerzen und wird seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet. Im Gegensatz zu den anderen Präparaten hat es eine leicht blutverdünnende Wirkung, was Durchblutungsstörungen vorbeugt. Acetylsalicylsäure verfügt ebenfalls über eine entzündungshemmende Wirkung. Acetylsalicylsäure eignet sich im Gegensatz zu Paracetamol für die Kater-Kopfschmerzen. Also Nebenwirkung tritt am ehesten Sodbrennen auf. Für Kinder ist Acetylsalicylsäure nicht geeignet.

Welche Kopfschmerzmittel gibt es noch?

Neben den oben erwähnten gängigsten Präparaten gibt es unter anderem noch folgende speziellere Medikamente.

Naproxen, Metamizol, Flupirtin als Schmerzmedikation. Auch verschiedene Antidepressiva wirken sich vor allem auf den Spannungskopfschmerz aus wie Amitryptilin, Doxepin, aber auch Mirtazapin oder Venlafaxin. Allerdings befinden Sie sich da bereits in einem Bereich, der über den gewöhnlichen Kopfschmerz hinausgeht. Zuletzt genannte Medikamente gibt es nur auf Rezept und nach Rücksprache mit einem Neurologen oder Psychiater.

Beste Kopfschmerztabletten – Gibt es die überhaupt?

Die gängigen Kopfschmerzmittel gibt es noch in Kombination mit Lysin oder Koffein. Je nach Intensität der Kopfschmerzen kann auch eine Kombination verschiedener Wirkstoffe sinnvoll sein, zum Beispiel Acetylsalicylsäure + Paracetamol + Koffein. Durch ein Kopfschmerztagebuch können Sie mit Ihrem Arzt oder Schmerztherapeuten eine genauere Behandlung planen. Gemeinsam können Sie herausfinden, welche Tabletten wirklich am besten für Sie geeignet sind.

A.