Ein volles Haarkleid setzt die Gesellschaft allgemein mit Attraktivität, Vitalität und Gesundheit gleich. Doch wenn es aus welchem Grund auch immer zu Haarausfall kommt, sind Probleme meist vorprogrammiert. Es gibt unterschiedliche Ursachen dafür, dass das Haarkleid schwindet. In den meisten Fällen sind erbliche Faktoren ausschlaggebend. Auch Krankheiten und bestimmte Medikamente sowie Zeiten großer Hormonumstellungen wie die Pubertät und die Schwangerschaft tragen dazu bei. Doch es gibt auch Fälle, wo Haarausfall keinerlei körperliche Ursachen hat. Mechanischer Haarausfall wird von den Betroffenen selbst verursacht und ist äußerst unangenehm.

 

Was man unter mechanischem Haarausfall versteht

Wie der Name schon vermuten lässt, ist beim mechanischen Haarausfall das Problem hausgemacht. Er entsteht durch eine Überbeanspruchung der Haare durch unterschiedliche Faktoren. Anders als bei erblich bedingtem Haarausfall, wo sich zunächst die typischen Geheimratsecken bilden, tritt mechanisch bedingter Haarausfall lokal auf. Unter anderem können folgende Faktoren dazu führen:

  • Zu starkes Reißen beim Kämmen und Bürsten
  • Überstrapazieren des Haarkleids durch Lockenstäbe, Lockenwickler und andere Hilfsmittel
  • Dauerwellen
  • Straffes Zusammenbinden zu einem Pferdeschwanz
  • Verwendung von Haargummis von schlechter Qualität

Charakteristisch für mechanischen Haarausfall ist, dass er meist nur auf jener Stelle auftritt, die den äußerlichen Reizen besonders stark ausgesetzt ist. Zunächst einmal kann es dazu kommen, dass Haare abbrechen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn man sich täglich den Pferdeschwanz zu fest bindet oder raue Haargummis verwendet, die äußere Haarschichten schädigen. Im schlimmsten Fall kommt es jedoch zu kahlen Stellen. Dann sind meistens nicht nur die Haare selbst, sondern auch bereits die Follikel in Mitleidenschaft gezogen. Sie sind dafür verantwortlich, dass sich das Haarkleid permanent erneuert.

 

Mechanischer Haarausfall – die Behandlung

Haarausfall – egal welcher Art – stellt für die Betroffenen meist eine große Belastung dar. Schließlich möchte niemand gerne auf seine Lieblingsfrisur verzichten. Haarausfall ist außerdem ein Problem, das man nur schwer vor der Außenwelt verbergen kann. Traktionsalopezie, wie mechanischer Haarausfall im Fachjargon heißt, kann und muss behandelt werden. Im Anfangsstadium hilft es, einfach den Auslöser zu beseitigen. So kann man zum Beispiel die Haargummis wechseln und sich für weichere Modelle entscheiden. Auch straffe Hochsteckfrisuren sind bei bereits geschädigtem Haar zu vermeiden. Überdenken sollte man in jedem Fall die Pflege der Haare. Sind sie bereits überstrapaziert, sollte man von dauerhaften Colorationen oder Dauerwellen Abstand nehmen. Milde Pflegeprodukte helfen im Zusammenhang mit anderen Maßnahmen, mechanischem Haarausfall Einhalt zu gewähren. Außerdem gibt es innovative Behandlungsmethoden, die bei mechanischem Haarausfall erfolgreich angewendet werden. Dazu zählt z.B. die PRP Behandlung. Im Zuge dieser Therapie wird Betroffenen Eigenblut entnommen und in einer speziellen Zentrifuge so aufbereitet, dass plättchenreiches Plasma entsteht. Dieses wird mit Hilfe hauchdünner Nadeln auf die Kopfhaut aufgetragen. Bekannt ist diese Methode bereits seit den 1960er Jahren, jedoch erst in jüngerer Vergangenheit wird sie gegen verschiedene Arten von Haarausfall angewendet. Die Eigenbluttherapie verbessert die Selbstheilungskräfte Nährstoffversorgung der Haarfollikel. Da dabei ausschließlich körpereigene Stoffe verwendet werden, kommt es zu keinerlei Nebenwirkungen. Auch mit Nahrungsergänzungsmittel und generell mit gesunder Ernährung kann man den Haaren bei der Regeneration helfen. Als besonders hilfreich erweist sich Biotin, das generell das gesunde Wachstum von Haaren und Nägeln fördert. Enthalten ist es unter anderem in Milch, Nüssen und Sojaprodukten. Die für die Zellentwicklung wichtige Folsäure unterstützt ebenfalls die bei mechanischem Haarausfall überstrapazierten Follikel. Grünes Blattgemüse, Brokkoli und Zitrusfrüchte sind pflanzliche Lieferanten. Zink ist nicht nur gut für die Stärkung des Immunsystems, sondern auch für das Haarkleid. Es macht durchaus Sinn, öfter bei Sonnenblumenkernen, Fisch und Schwarzbrot zuzulangen.

 

Therapie bei mechanischem Haarausfall und beschädigten Follikel

In manchen Fällen warten Betroffene zu lange mit der Therapie ihres Problems und die Haarfollikel sind durch den mechanischen Haarausfall so stark angegriffen, dass sie ihre Arbeit nicht mehr verrichten. In diesem Fall ist eine Haartransplantation der letzte Ausweg. Im Rahmen dieses Verfahrens werden Haarfollikel von einer anderen Stelle des Kopfes entnommen und an die kahlen Bereiche verpflanzt. Dabei handelt es sich um eine ausgeklügelte Technik, die nach dem modernsten Stand der Wissenschaft als FUE Methode (Follicular Unit Extraction) zum Einsatz kommt. Dabei werden einzelne Follikelgruppen transplantiert, die man als Grafts bezeichnet. Die Kosten für den Eingriff richten sich nach der Anzahl der zu verpflanzenden Grafts. Wie viele davon benötigt werden, kann man mit dem Haarkalkulator von biohairclinic.com selbst ausrechnen. Der Rechner ist kostenlos und innerhalb weniger Schritte wissen Betroffene, mit welchen Kosten für eine Haartransplantation sie rechnen müssen. Der Gesamtpreis wird anhand eines Fragenkatalogs eruiert. Anzugeben sind z.B. folgende Daten:

  • Das Geschlecht
  • Die Zeitspanne, seit wann der Haarausfall zu bemerken ist
  • Anhand einer Grafik ist auszuwählen, in welchem Kopfbereich sich das Problem zeigt
  • Danach wird noch nach Kontaktdaten gefragt

Innerhalb kurzer Zeit erhalten Interessenten ein unverbindliches Angebot – dabei ist es nicht notwendig, Fotos zu schicken oder Detailangaben zur eigenen Person zu machen. Gerade bei mechanischem Haarausfall kann man mit einer Haartransplantation gute Erfolge erzielen. Zwar dauert es einige Monate, bis die Haare die gewohnte Länge erreicht haben, dafür ist das Ergebnis besonders natürlich.

B.