Künstliche Intelligenz in Medizin und Pflege

Künstliche Intelligenz in Medizin und Pflege

Wird künstliche Intelligenz die medizinische Versorgung revolutionieren? Um diese Frage geht es in der Diskussionsveranstaltung „Was fehlt mir, Dr. Robot?“, zu der Wissenschaft im Dialog alle Interessierten am Donnerstag, 21. März 2019, um 19 Uhr ins Schlaue Haus Oldenburg einlädt (Schlossplatz 16 in 26122 Oldenburg). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pflege und Künstliche Intelligenz

Lernende Computersysteme können den medizinischen Werkzeugkasten nicht nur erweitern, sondern die Möglichkeiten von Ärztinnen und Ärzten in einigen Bereichen wohl übertreffen. So ist Software durch die Analyse zahlreicher Bilddaten bereits heute in der Lage, Hautkrankheiten schneller und zuverlässiger zu erkennen als Menschen. Die Auswertung von Patientenakten könnte in Zukunft genauere Prognosen ermöglichen. Und in der Kranken- und Altenpflege könnten intelligente Roboter Pflegebedürftigen Gesellschaft leisten und bei alltäglichen Aufgaben helfen. Welche Entwicklungen sind heute tatsächlich absehbar? Und inwieweit stoßen sie bei den Patientinnen und Patienten auf Akzeptanz? Darüber diskutiert das Publikum mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen.

An der Podiumsdiskussion beteiligt sind der Medizintechniker Prof. Dr. Andreas Hein und die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Gesa Lindemann von der Universität Oldenburg sowie Petra Rothe, zuständig für die Pflegeentwicklung am Klinikum Oldenburg. Die Moderation übernimmt die Journalistin Ulrike Nehls.

Die Diskussion ist Teil von Wissenschaft kontrovers, einer Veranstaltungsreihe und Online-Plattform von Wissenschaft im Dialog (WiD) im Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

idw 2019/03