Auf den ersten Blick entfaltet der Leistungssport in unseren Augen eine besondere Anziehungskraft. Die Athleten selbst werden zu den Helden einer ganzen Generation und können auf der Basis ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit unermesslich reich werden. Doch ist diese Form der körperlichen Betätigung aus medizinischer Sicht noch gesund?

Enorme Spitzenbelastungen

Tatsächlich bringt jede Aktivität im Leistungssport besonders große Belastungen für die Athleten mit sich. Um zu den Besten gehören zu können, müssen sie in den enorm hart geführten Wettkampf eintreten. Damit dort Leistungen abgerufen werden können, welche für die vorderen Plätze reichen, muss bisweilen eine Überlastung in Kauf genommen werden.

Der Blick auf die Karrieren großer Sportler zeigt immer wieder, dass das harte Training auf Dauer seine Spuren hinterlässt. Boris Becker oder Oliver Kahn waren über zwei Jahrzehnte dazu in der Lage, in ihrem Sport auf außergewöhnliche Weise zu glänzen. Doch in ihren Fällen sind es Hüftprobleme, die heute zu den Nachwirkungen der Karriere zählen. Andere Sportler müssen ihre Karriere sogar vorzeitig beenden, da ihr Körper nicht mehr dazu in der Lage ist, sich Tag für Tag gegen die Belastungen im Training zu stemmen.

Der besondere psychische Druck

Doch nicht nur beim Blick auf die körperlichen Belastungen zeigt sich, dass der Leistungssport der Gesundheit der Athleten nicht unbedingt dienlich ist. Auf der anderen Seite gibt es die große nervliche Anspannung, welche in diesem Fall im Auge behalten werden muss. Einerseits ist es der soziale Druck, welcher von den Zuschauern selbst stammt, die im Stadion sind oder eine Übertragung des Events verfolgen. Über die Werbung großer Unternehmen und mögliche Sportwetten ist ein besonderes finanzielles Gebilde mit dem eigenen Auftritt verknüpft. Weitere Informationen zu den großen Anbietern von Sportwetten sind unter www.online-sportwette.net zu finden.

Auch psychisch kommt es für die Athleten aus diesem Grund zu unnatürlich großen Belastungen. Inzwischen verfügen viele große Sportteams über eigene Psychologen, welche die Aufgabe haben, die Spieler auf ihrem Weg zu betreuen. So zeigt sich auch auf der mentalen Ebene, dass keinesfalls vom gesunden Ausgleich der körperlichen Aktivität gesprochen werden kann, wie wir ihn sonst immer wieder mit der Bewegung verknüpfen.

Unterschiede zum Freizeitsport

Hinsichtlich dieser Belastungen zeigen sich sogleich die ganz großen Unterschiede zu den Freizeitsportlern. Bei ihnen handelt es sich um ein heiß geliebtes Hobby, das einen Gegenpol zu den anderen Aktivitäten des Tages liefert. Doch es ist zu keinem Zeitpunkt notwendig, bis an die Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit oder gar ein Stück darüber hinaus zu gehen.

So kann auch der einfache Freizeitsportler bei einem Blick auf die Profis an wichtige Prinzipien erinnert werden. Dazu zählt einerseits der präventive Ansatz der geregelten Belastung. Um einen maximalen Erfolg des Trainings zu erreichen, ohne dabei die körperlichen Strukturen zu sehr zu belasten, muss eine gesunde Intensität gefunden werden. Es bringt dabei nichts, nach den großen Vorbildern zu schauen und sich selbst dafür zu entscheiden, bis zum völligen K.O. zu gehen.

Weiterhin ist ein Freizeitsportler dazu in der Lage, unterschiedliche Aktivitäten in den Alltag zu integrieren, die für unterschiedliche Formen der Belastung sorgen. So kann kein einseitiges Training aufkommen und der Körper bekommt es immer wieder auf gesunder Ebene mit neuen Herausforderungen zu tun.

P.T.