Rauchen schädigt bekanntlich nicht nur die Gesundheit, auch Mitmenschen fühlen sich durch den Zigarettenqualm gestört. Durch den Umstieg auf eine E-Zigarette schaffen viele die schrittweise Entwöhnung oder steigen auf nikotinarme Varianten um. Bei einer E-Zigarette kann man als Raucher den Nikotingehalt selbst bestimmen. Es stehen unzählige Liquids zur Auswahl, die mehr oder weniger oder gar kein Nikotin enthalten.

Vorteile für Raucher und Mitmenschen

Raucher erkennt man auch wenn sie gerade keine Zigarette in der Hand haben. Morgens plagt sie oft schon der typische Raucherhusten und häufig riecht der Atem ganz speziell. Darüber hinaus trägt die Kleidung immer einen Geruch von Rauch mit sich. Viele Mitmenschen fühlen sich schon allein dadurch gestört. Darüber hinaus kommt es durch das Verbrennen des Tabaks zu Schädigungen an der Lunge. Diese entfällt jedoch, wenn man auf eine E-Zigarette umsteigt. Bei dieser modernen Art des Rauchens wird das Liquid nämlich nicht verbrannt, sondern verdampft. Raucher klagen auch immer wieder darüber, dass ihr Geschmackssinn durch den Qualm beeinträchtigt ist. Nach dem Umstieg auf die E-Zigarette bessert sich auch diese Problematik nach einiger Zeit. Ein weiterer Vorteil liegt in der besseren Umweltverträglichkeit. Immer wieder sieht man Raucher, die ihren Glimmstängel einfach am Gehweg entsorgen. Unzählige Zigarettenstummel sind unterwegs zu finden. Bei einer E-Zigarette entsteht nahezu kein Müll. Die Liquids werden in den Tank gefüllt und man produziert deutlich weniger Müll. Wer bisher rund 20 Zigaretten pro Tag geraucht hat, wird bei E-Zigaretten ungefähr 10 Milliliter pro Woche benötigt. Somit hat man nur einmal pro Woche Abfall zu entsorgen. Dazu kommt noch der Verdampferkopf, der zu den wenigen Verschleißteilen des Gerätes zählt. Ein nicht außer Acht zu lassender Vorteil bei E-Zigaretten ist, dass man die Nikotinmenge individuell dosieren kann. Beim Umstieg wird man vermutlich einen Nikotingehalt ähnlich jener Zigarettenmarke wählen, die man bisher geraucht hat. Immerhin handelt es sich dabei um eine Sucht und wer den Nikotinkonsum schrittweise reduziert, hat mit geringeren Nebenwirkungen zu rechnen. Generell unterscheidet man folgende Varianten:

  • Stark – Nikotingehalt 18mg/ml
  • Medium – Nikotingehalt 12 mg/ml
  • Leicht – Nikotingehalt 6mg/ml
  • Extraleicht – Nikotingehalt 3mg/ml

Darüber hinaus können sich Konsumenten auch für die nikotinfreie Variante entscheiden. Dabei geht es vorwiegend um das Aroma. Außerdem kann man beim Verdampfen nikotinfreier E-Zigaretten-Liquids den Drang, etwas in der Hand zu halten und an einer Zigarette zu ziehen ohne große Nebenwirkungen weiterhin befriedigen.

Große Auswahl bei den Liquids

Die Flüssigkeit, die in elektronischen Zigaretten verbrannt wird, bezeichnet man als Liquids. Diese sind in unzähligen Varianten verfügbar. Gemeinsam ist ihnen jedoch die grundsätzliche Zusammensetzung aus Propylenglykol, Glycerin und verschiedenen Aromen. Propylenglykol ist ein Geschmacksträger, der in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Glycerin ist aus der Kosmetikindustrie bekannt, die den Stoff für die Herstellung vieler Cremes einsetzt. Da die beiden Stoffe als Lebensmittel zugelassen sind, wurden sie mehrfach ausgiebig geprüft. Darüber hinaus kann man sich für Liquids mit unterschiedlichem Nikotingehalt entscheiden. Es gibt sogar völlig nikotinfreie Varianten, die sich perfekt für den Rauchentzug eigenen. Hier einige Beispiele ausgefallener Sorten:

  • Bubble Island gibt es in vielen fruchtigen Varianten. Fresh N Red zum Beispiel erinnert an verschiedene Beeren, während es sich bei Lemonade um ein frisches Zitronenaroma handelt
  • Auch Six Licks hat sich auf Fruchtaromen spezialisiert, von dem Anbieter gibt es unter anderem Melone, Beeren, Blutorange oder Grapefruit
  • Wer es süß mag, der entscheidet sich für Vanille, Cookie oder Schokolade
  • Auch Menthol steht zur Auswahl
  • Liquids mit neutralem Aroma gibt es ebenfalls von vielen Herstellern

 

Sparpotential von E-Zigaretten

Immer wieder hört man davon, wie viel man durch den Umstieg auf E-Zigaretten sparen kann. Klar, zwar muss man zunächst in ein Einsteigerset investieren. Die Starterprodukte sind bereits um 30 Euro zu haben. E-Zigaretten punkten generell mit einer einfachen Wirkungsweise, man muss kein technisches Genie sein um sie zu betreiben. Sparen kann man, wenn man sich gleich für ein hochwertiges Modell mit einem leistungsstarken Akku entscheidet. Dann nämlich hat man lange Freude an dem Gerät und muss den Akku nicht schon nach wenigen Monaten tauschen. Darüber hinaus kann man bei Modellen mit starkem Akku länger rauchen, bevor das Gerät wieder an die Ladestation muss. Vergleichen sollte man vor dem Kauf darüber hinaus die Ladezeit. Nicht alle E-Zigaretten kann man nämlich während des Aufladens in Betrieb nehmen. Wie viel man sich tatsächlich erspart, hängt von der Anzahl der Zigarette ab, die man bislang konsumiert hat. Geht man von einem durchschnittlichen Preis pro Packung von 5,30 Euro aus und raucht man eine Packung am Tag, ergibt das monatliche Kosten von 159 Euro. Im ersten Jahr des Umstiegs auf eine E-Zigarette spart man schon massiv, obwohl man zunächst in ein Einsteigerset investieren muss. Obwohl diese Kosten eingerechnet sind und man von einem Liquidpreis von 5,30 Euro ausgeht, kommt man bei der Berechnung auf einen Monatswert von 55 bis 73 Euro, je nachdem für welches Liquid man sich entscheidet. Die Mindestersparnis pro Jahr beträgt allerdings 1.000 Euro – Geld, das man zum Beispiel gut für einen Urlaub gebrauchen kann.

C.B.