Ernährungsstatus und Gesundheitssituation syrischer Geflüchteter (m/w)

Ernährungsstatus und Gesundheitssituation syrischer Geflüchteter (m/w)

In den vergangenen Jahren ist eine große Zahl von Menschen aus anderen Kulturkreisen, vor allem aus Syrien, nach Deutschland gelangt. Eingewanderte stehen vor vielen neuen Herausforderungen, die sich auch auf die Ernährung, den Gesundheitszustand und die Lebensqualität auswirken. Aufgrund des veränderten Lebensmittelangebots müssen Ernährung und Essverhalten in einem gewissen Rahmen der neuen Umgebung angepasst werden. Hinzu kommt, dass die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen dieser Bevölkerung durchaus kritisch zu betrachten ist, wie die wenig vorhandenen Daten aus diesen Ländern zeigen. Daher stellt sich die Frage, wie der Ernährungs- und Gesundheitsstatus sowie die Lebensqualität von kürzlich aus dem Nahen Osten Geflüchteten (w/m) zu beurteilen ist. Das Forschungsprojekt „NutriStat“ soll diese Fragen am Beispiel von Syrien beantworten.

Unter der Leitung von Prof. Andreas Hahn aus dem Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung und in Kooperation mit Prof. Dorothee Straka von der Hochschule Osnabrück werden in einer Querschnittsstudie aus Syrien Geflüchtete umfangreich in Hinblick auf Ernährungsstatus, Gesundheitszustand und Lebensqualität untersucht bzw. befragt.

Teilnehmen können Frauen und Männer im Alter von 18 bis 45 Jahren, die innerhalb der letzten drei Jahre aus Syrien nach Deutschland geflüchtet sind. Die Untersuchungen finden am Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung statt und umfassen eine körperliche Untersuchung (Größe, Gewicht, Blutdruck etc.), eine Blutabnahme und das Ausfüllen von Fragebögen (Zeitaufwand ca. eine Stunde). Deutsche Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich.

Bei Interesse an der Studienteilnahme und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Feras Al Masri, Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung, Telefon: 0511 762 5969 (Mo-Fr 9-15 Uhr), E-Mail:

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Andreas Hahn, Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung, unter Telefon +49 511 762 5093 oder per E-Mail unter gern zur Verfügung.

idw 2019/01