Ernährungsabhängige Krankheiten sind die Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Ernährungsabhängige Krankheiten sind die Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind ernährungsabhängige Krankheiten heute für einen großen Teil der medizinisch notwendigen Behandlungen verantwortlich. Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Krebs und Herz-Kreislauf-Störungen entwickeln sich zu Volkskrankheiten, die mit dem Verlust vieler Lebensjahre einhergehen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Fehlernährung als Hauptursache von Zivilisationskrankheiten

Bei vielen Zivilisationskrankheiten spielt die Ernährung eine bedeutende Rolle. Zu den Ursachen ernährungsabhängiger Krankheiten gehören neben bestimmten Einzelrisikofaktoren vor allem chronische Über- und Fehlernährung. Durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren wird der Ausbruch dieser Krankheiten begünstigt. Von Bedeutung bei der Entstehung ernährungsrelevanter Erkrankungen sind neben Fehlernährung auch Vererbung sowie Umweltfaktoren. In ihrer Entstehung und im Verlauf sind ernährungsabhängige Krankheiten durch die Veränderung der Ernährungsgewohnheiten beeinflussbar. Bereits bestehende Krankheiten können neben einer allgemeinmedizinischen Behandlung auch mit ernährungsmedizinischen und ernährungstherapeutischen Maßnahmen positiv beeinflusst werden. Jedoch werden diese Therapiemaßnahmen oft nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Fachleute empfehlen deshalb den Abschluss einer Privat- oder Krankenzusatzversichung. Im Krankenzusatzversicherung Vergleich vom Arbeitskreis Krankenversicherungen  werdenTarife unterschiedlicher Versicherer hinsichtlich ihres Leistungsspektrums und ihrer monatlichen Kosten miteinander verglichen. Anhand der gewünschten Tarifleistungen kann die richtige Versicherung gefunden, die bestehende Zusatzversicherung gekündigt und zur neuen Versicherung gewechselt werden. Für die Behandlung ernährungsassoziierter Krankheiten gibt es unterschiedliche Therapieansätze. Bei jedem Behandlungsverfahren müssen auch die Nahrungsintoleranzen und Nahrungsallergien der Betroffenen berücksichtigt werden. Mit der Umstellung der Ernährung kann das Risiko für die Entstehung ernährungsbedingter Krankheiten deutlich reduziert werden. Ernährungsmediziner empfehlen, vor allem Obst und Gemüse in den täglichen Speiseplan zu integrieren und weitgehend auf Süßigkeiten und zuckerhaltige Nahrungsmittel zu verzichten.

Gezielte Ernährungstherapie reduziert das Erkrankungsrisiko

Für eine gesunde Ernährung sind jedoch nicht alle Gemüsesorten geeignet. Manche Gemüsearten bewirken sogar eine Gewichtszunahme. Zu den Gemüsesorten, die bei einer Gewichtsreduktion vermieden werden sollten, zählen Mais, Kartoffeln, Erbsen und Bohnen. Der hohe Anteil von Polysacchariden (Mehrfachzucker) in diesen Gemüsearten steigert den Appetit. Ballaststoffreiche Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl und Rosenkohl unterstützen hingegen den Stoffwechsel und fördern dadurch die Gewichtsabnahme. Zu den Gemüsesorten, die sich für eine gesunde Ernährung eignen, zählen alle Kohlarten, Möhren und Fenchel. Aufgrund ihres hohen Wasseranteils haben Spargel, Salat und Tomaten nur wenig Kalorien und gehören deshalb zu den idealen Komponenten der täglichen Ernährung. Durch kalorienreiches Essen wird mehr Energie aufgenommen als benötigt. In Verbindung mit Bewegungsmangel werden die Fettreserven dann vom Körper an Hüften, Oberschenkeln und Bauch gespeichert. Betroffene, die unter einer ernährungsbedingten Krankheit leiden, können unter bestimmten Voraussetzungen an einer Ernährungsberatung teilnehmen. Schulungen und Vorträge zum Thema gesunde Ernährung werden häufig von privaten Krankenversicherungen angeboten. Da diese Erkrankungen durch Lebensstilfaktoren beeinflusst werden können, besteht das Behandlungskonzept neben der medikamentösen Behandlung aus einer gezielten Ernährungstherapie sowie einer Bewegungssteigerung und einem strikten Nikotinverzicht. Bei Übergewicht wird eine Gewichtsabnahme angestrebt, deren Fortschritte einer regelmäßigen ärztlichen Kontrolle unterliegen. Die Vermeidung von Fehl- und Mangelernährung ist das Ziel jeder Therapie bei ernährungsrelevanten Krankheiten. Als beste Prävention gilt jedoch eine ausgewogene Ernährung, mit der das Erkrankungsrisiko erheblich gesenkt und der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden kann. Die Einhaltung der Ernährungsempfehlungen können bei Bedarf durch verhaltenstherapeutische Ansätze unterstützt werden.

P.L.