JeDis-Sommerschule 2018 in Jena

JeDis-Sommerschule 2018 in Jena

Teil des umfangreichen wissenschaftlichen Programms waren Vorträge von führenden Forscherinnen und Forschern aus dem Bereich der hochauflösenden Mikroskopie, biomedizinischen Diagnostik und Faseroptik ebenso wie Laborführungen, der Besuch des Universitätsklinikums Jena und Einblicke in das Jenaer Start-up Unternehmen OncGnostics GmbH. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zum Großteil Doktoranden, präsentierten ihre eigenen Forschungsergebnisse während Kurzvorträgen und auf Postern. Den Preis für den besten Vortrag erhielt Logan Swartz von der UC Davis. Er stellte neue optische Systeme für die Mikroskopie mit höchster Auflösung vor. Dirk Boonzajer vom Leibniz-IPHT wurde für seine Forschung über Lichtleitung in optischen Fasern mit dem Posterpreis ausgezeichnet.

Gemeinsame Aktivitäten in und um Jena boten ausreichend Gelegenheit zum wissenschaftlichen und persönlichen Austausch. Besonders für die amerikanischen Gäste waren der Ausflug auf die Wartburg nach Eisenach, der Besuch des Jenaer Planetariums und die historische Stadtführung mit der Pferdekutsche durch Weimar kulturelle Höhepunkte des Besuchs.

Transatlantische Allianz für verantwortungsvolle Forschung und Ausbildung:

Das über eine Laufzeit von drei Jahren geförderte JEDIS-Projekt umfasst wissenschaftliche Konferenzen, zwei hochklassige Sommerschulen in Davis und Jena und ein nachhaltiges Austauschprogramm. Ziel ist es, die Kooperation in Forschung und Lehre zu intensivieren und so Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachgebiete auf beiden Seiten des Atlantiks zu vernetzen. Damit soll die Entwicklung neuer biophotonischer Technologien und Verfahren vorangetrieben werden. Prof. Laura Marcu (UC Davis) und Prof. Jürgen Popp, Direktor des Leibniz-IPHT, koordinieren die Initiative.

Gefördert wird das Projekt durch das Transatlantik-Programm der Bundesrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, das das Gedenken an George C. Marshall am Leben erhalten und die transatlantischen Partnerschaft unterstützen soll.

idw 2018/09