Stress — Gefahr für die Gesundheit

Stress — Gefahr für die Gesundheit

Immer mehr widmet sich die Forschung in diesen Tagen den Symptomen von Stress und seinen Auswirkungen auf die Gesundheit. Längst konnte in diesem Rahmen gezeigt werden, wie eng der Zusammenhang von mentaler und körperlicher Verfassung ist. Doch Stress lässt sich im Alltag nicht vermeiden und tritt deshalb immer wieder auf. Wie ist es also möglich, zu einem gesunden Umgang mit dem Thema zu finden?

Stressige Situationen vermeiden

Im Alltag treten immer wieder stressige Phasen auf, die wohl jeder Mensch kennt. Doch es hängt von der eigenen Kontrolle über die Abläufe ab, wie häufig tatsächlich ein solcher Druck der Zeit entsteht, der ein reales Problem darstellt. Um stressige Situationen gar nicht erst aufkommen zu lassen, kann ein gutes Zeitmanagement eine große Hilfe sein. Sofern es gelingt, die einzelnen Phasen des Alltags gut zu strukturieren, lassen sich die einzelnen Teilaufgaben besser koordinieren.

Bekannte und geradezu typische Stresssituationen lassen sich zumeist präventiv umgehen. So zum Beispiel das Aussperren aus den eigenen vier Wänden. Wer über einen ausgelagerten Schlüssel verfügt, der kann sich in dieser Situation retten. Alternativ werden auf dieser Homepage  regionale und seriöse Schlüsseldienste vermittelt.

In die objektive Perspektive wechseln

Sehr häufig sind unsere stressigen Gedanken, die wir uns zu einem Thema machen, gar nicht besonders realistisch. Das eine oder andere Mal ertappen wir uns dabei, mit zu großer Sorge in die Zukunft zu Blicken und so die eigentlichen Tatsachen des Alltags zu verkennen. In dieser Phase lohnt es sich, objektiv auf die Situation zu schauen. Nach repräsentativen Umfragen treten nur etwa 10 Prozent der Tatsachen, um die wir uns sorgen, in der Folge tatsächlich ein. Da gerade die negativen Gedanken, die wir uns zu machen pflegen, unseren Alltag oft sehr stark belasten, lohnt es sich in diesem Fall, diesen gar keine große Aufmerksamkeit zu schenken, sondern sich anderen Dingen zuzuwenden.

So schwer es in der einen oder anderen Situation fallen mag, sich an die objektiven Tatsachen zu erinnern, so hilfreich ist dieser Ansatz dennoch. Wem es gelingt, etwas mehr Abstand zum Geschehen zu finden, der wird sich der stressigen Situation nicht länger aussetzen. Darüber hinaus helfen ganz gezielte Methoden der Entspannung dabei, auf andere Gedanken zu kommen und den eigenen Verstand in dieser Lage etwas mehr zu beruhigen.

Körperliche Auswirkungen

Aus medizinischer Sicht ist längst klar, dass Stress einen wichtigen Beitrag zur Entstehung von gesundheitlichen Beschwerden leistet. Dies ist zum Beispiel sehr stark auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen festzustellen. Die zunehmende Verkalkung der Gefäße und das damit einhergehende Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle steht sehr direkt mit dem Stress in Verbindung. Wem es also über einen längeren Zeitraum nicht gelingt, sich selbst zu beruhigen und ohne stetigen Stress durch den Alltag zu gehen, der wird es mit einer höheren Wahrscheinlichkeit mit diesen Problemen zu tun bekommen. Bei der Anamnese zählt der Stress aus diesem Grund ebenfalls zu den Risikofaktoren, wie zum Beispiel das Rauchen, wenig Schlaf oder eine zu sehr auf das Fett konzentrierte Ernährung. Je früher es aus diesem Grund möglich ist, entsprechende Gegenmaßnahmen für sich zu entdecken und einzuleiten, desto eher sinkt das medizinische Risiko, unter dieser oder anderen Erkrankungen zu leiden, die das Leben verkürzen können.

P.L.