Leibniz-Institut für Alternsforschung erneut mit „Jenaer Familiensiegel“ ausgezeichnet

Leibniz-Institut für Alternsforschung erneut mit „Jenaer Familiensiegel“ ausgezeichnet

Jena. Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena widmet sich seit 2004 der biomedizinischen Alternsforschung. Über 350 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus 30 Nationen forschen zu molekularen Mechanismen von Alternsprozessen und alternsbedingten Krankheiten. Der Frauenanteil liegt bei ca. 55%; der Altersdurchschnitt derzeit bei 38 Jahren. Das FLI ist Mitglied im „Jenaer Bündnis für Familie“ und engagiert sich für alle Themen rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Eine an Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit orientierte Organisations- und Personalpolitik, die nachhaltig im Institut verankert ist, gehört als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft zum Selbstverständnis.

Im Rahmen des „15. Forums Flexibel?!“ vom „Jenaer Bündnis für Familie“ wurde am 15. Mai 2018 das FLI zum zweiten Mal mit dem „Jenaer Familiensiegel“ ausgezeichnet. Die Fachjury lobte ausdrücklich die exzellenten Bewerbungsunterlagen und die zahlreichen Maßnahmen, die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FLI die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern. In einer Vor-Ort-Begehung überzeugte sich die Jury hiervon und war beeindruckt von deren Umsetzung.

„Wir freuen uns über die erfolgreiche Re-Zertifizierung unseres Institutes und sind stolz auf unsere Angebote und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese werden von unseren Mitarbeitern gern angenommen“, sagt Dr. Daniele Barthel, Administrativer Vorstand des FLI. So gibt es u.a. flexible Arbeitszeitmodelle, Unterstützung bei der Wiedereingliederung nach der Familienphase, Belegplätze in umliegenden Kitas, ein Eltern-Kind-Arbeitszimmer, die Mitgliedschaft in regionalen und überregionalen Dual-Career-Netzwerken und regelmäßig stattfindende Gesundheitstage für die Belegschaft. Das FLI wurde zusätzlich zum „Jenaer Familiensiegel“ (2015) mit dem „Total E-Quality-Prädikat“ (2013 und 2016) ausgezeichnet. 2016 zusätzlich mit dem Add-On „Diversity“.

Frau Dr. Barthel weist speziell auf die „Willkommenskultur“ am FLI hin, die von den neuen Mitarbeitern (insbesondere aus dem Ausland) sehr wertgeschätzt wird, weil es ihnen den Start am FLI und in Jena erleichtert. Der „Relocation Service“ unterstützt u.a. bei Ämter- und Behördengängen, informiert über Kinderbetreuungsmöglichkeiten und das Schulsystem vor Ort und ist bei der Wohnungssuche behilflich.

Der Preis

Das „Jenaer Familiensiegel“ wird seit 2012 vom „Jenaer Bündnis für Familie“, dem „Förderkreis Familienfreundliches Jena“ und der „Wirtschaftsförderung Jena“ verliehen. Die Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich in besonderem Maße für familienfreundliche Arbeitsbedingungen einsetzen. Voraussetzung ist eine Prüfung der familienfreundlichen Maßnahmen im Unternehmen. Zur Bewerbung gehören ein Fragebogen sowie ein Vor-Ort-Termin, bei dem die gegenwärtigen und geplanten Maßnahmen begutachtet werden. Das Familiensiegel gilt für die Dauer von 2 Jahren.

Kontakt

Dr. Kerstin Wagner
Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI)
Beutenbergstr. 11, 07745 Jena
Tel.: 03641-656378, Fax: 03641-656351, E-Mail: presse@leibniz-fli.de

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Hintergrundinformation

Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena widmet sich seit 2004 der biomedizinischen Alternsforschung. Über 330 Mitarbeiter aus 30 Nationen forschen zu molekularen Mechanismen von Alternsprozessen und alternsbedingten Krankheiten. Näheres unter .

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 93 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen – u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro ().

idw 2018/05