Im Rahmen des “International Symposium on Continuous Manufacturing of Pharmaceuticals” vom 20.-21.05. arbeiteten ausgewählte Unternehmen und Universitäten gemeinsam mit der Food and Drug Administration (FDA) und der European Medicines Agency (EMA) an der Zukunft der Pharmaindustrie. Insgesamt waren es 200 Teilnehmer, die an 8 White Papers zu verschiedenen Themen der „Kontinuierlichen Prozesstechnik“ arbeiteten, welche die Zukunft der Pharmazeutischen Prozesstechnik bedeuten.

Die beiden Geschäftsführer des RCPE Univ.-Prof. Dr. Khinast und Dr. Klein zeigen sich zu Recht stolz, dass das steirische Kompetenzzentrum eingeladen wurde, gemeinsam mit hochrangigen Mitgliedern der Industrie sowie renommierten Universitäten die Zukunft der Pharmaindustrie zu gestalten: „Dass wir als RCPE an das MIT berufen wurden, ist eine große Ehre für uns. Es zeigt uns, dass wir unserem Ziel in Europa DER Ansprechpartner in der pharmazeutischen Prozess- und Produktentwicklung zu sein, wieder einen enormen Schritt näher gekommen sind“.

Hintergrund:

Das „International Symposium on Continuous Manufacturing of Pharmaceuticals“ bringt Pharma-Unternehmen, Endkunden, Behörden und Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen. Gemeinsam wird ein Blick darauf geworfen, wie die Einführung von kontinuierlicher Fertigung sowohl für kleine Moleküle als auch für biologische Produkte schneller gelingt, und wie Forschungsgruppen weltweit hinsichtlich dieser Herausforderung in Zukunft besser zusammenarbeiten können. An diesen beiden Tagen bietet sich die Gelegenheit, den Weg zu bereiten, wie neue Technologien und Ansätze in der pharmazeutischen Industrie künftig zum Einsatz kommen. Das Ziel: Qualität, Service und Kosten von pharmazeutischen Produkten zugunsten des Patienten zu optimieren.

– Am MIT werden 8 White Papers zum verschiedenen Themen der „Kontinuierliche Prozesstechnik“ erstellt, was einen Paradigmenwechsel in der Pharmazeutischen Prozesstechnik darstellt.

– Unter den 200 Teilnehmern (ausschließlich geladene Gäste) ist auch die Leiterin der behördlichen Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde der Vereinigten Staaten (FDA – Food and Drug Administration) Janet Woodcock zu finden. Neben ihr nehmen Vertreter der European Medicines Agency (EMA), hochrangige Mitglieder der Pharmaindustrie (wie Novartis, GlaxoSmithKline, Astra Zeneca, Merck, Bayer) und renommierte Universitäten (MIT, Rutgers, Cambridge, Strathclyde, Limerick, BOKU) an der Tagung teil.

– Das RCPE ist eines der wenigen Zentren aus Europa, das zu diesem Prozess eingeladen wurde und Beiträge liefern darf.