Der 1964 in Jülich geborene Arzt studierte Medizin an der Universität Brescia und der RWTH Aachen. Hier promovierte er 1994 mit dem Thema „DNA-Malignitätsgrading des Nierenzellkarzinoms“. Die Weiterbildung zum Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe absolvierte Schwarz in den Frauenkliniken der TU München und des UKE sowie in der Klinik für Geburtsmedizin der Berliner Charité. 1999 wurde Schwarz Oberarzt der Frauenklinik im UKE, 2003 habilitierte er sich mit dem Thema „Untersuchungen zur Bedeutung der Positronen-Emissions-Tomographie mit F-18 Fluordeoxyglukose (FDG-PET) in der Diagnostik des Mammakarzinoms“ und erhielt die Venia Legendi für das Fach Gynäkologie und Geburtshilfe.

Von 2003 bis 2009 war Schwarz Leitender Oberarzt und Stellvertreter des Direktors der Klinik für Gynäkologie an der Frauenklinik des UKE sowie ab 2007 Leiter des Schwerpunktes Operative Onkologie und plastisch-rekonstruktive Chirurgie. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind FDG-PET in der Diagnostik des Mamma- und Ovarialkarzinoms, die Therapie des Ovarialkarzinoms, klinische Untersuchungen zu Zervix- und Vulvakarzinom, Lichen sklerosus sowie die operative Therapie bei Zervixdysplasie.

Zu seinen klinischen Schwerpunkten zählen alle abdominalen, vaginalen und minimal-invasiven Operationsverfahren der operativen Gynäkologie, die radikale Chirurgie des Ovarialkarzinoms (Debulking), nervenschonende und minimal invasive Operationsverfahren bei Zervix- und Endometriumkarzinom, organerhaltende und radikale Operationsverfahren bei Vulva- und Vaginalkarzinom mit plastischer Rekonstruktion von Vulva und Vagina, die Sentineltechnik, alle gängigen plastischen Verfahren an der Brust (Augmentation, Reduktion) sowie rekonstruktiven Verfahren im Bereich der Brust und des Genitale mit Ausnahme freier Lappenplastiken, die operative Therapie im Rahmen der Transformation bei Transsexualität sowie die Diagnostik und Therapie von Krebsvorstufen im Genitale (Kolposkopie) einschließlich Laserchirurgie.
(idw, 05/2010)