In die Version 2011 der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme flossen zahlreiche von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschlossene Änderungen ein, die ab dem 01.01.2011 gültig werden. Die neue Version ersetzt die bisher gültige Version 2006.

Die Klassifikation bildet die Basis für die Todesursachenstatistik in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch in Krebsregistern wird die ICD-10-WHO u.a. für die Erfassung der Krebstodesfälle eingesetzt. Die internationalen Todesursachenstatistiken basieren ebenfalls auf der ICD-10 der WHO.

Das DIMDI implementiert mit der aktuellen deutschsprachigen Fassung der WHO-Ausgabe die Updates für die Version 2011 als eines der ersten WHO-Kooperationszentren für das System der internationalen Klassifikationen weltweit.

Download der Dateien
Referenzausgaben und Aktualisierungslisten zur ICD-10-WHO 2011 finden Sie als kostenfreie PDF-Dateien im Downloadcenter Klassifikationen: www.dimdi.de – Klassifikationen – Downloadcenter – ICD-10-WHO – Version 2011.

Alle anderen Dateifassungen, die Metadaten und die Überleitungstabelle erhalten Sie kostenpflichtig im DIMDI Webshop. Nur das erstmalige Herunterladen einer Datei im DIMDI Webshop ist kostenpflichtig, jeder weitere Download ist kostenfrei (z. B. bei kodierrelevanten Korrekturen der Dateien der geltenden Version).

Das DIMDI stellt über das Internet hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM und OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind. Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und über 60 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dafür entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.